Kloster Gethsemani

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Fastenzeit

Beim Wort "Fasten" denkt man zuerst an Zurückhaltung beim Essen und Trinken, aber natürlich gibt es viele andere Möglichkeiten, Konsum einzuschränken, zum Beispiel beim "Handyfasten".

Auch der heilige Bernhard hat sich Gedanken gemacht zum Thema "Fasten"; er schreibt:

Es faste das Auge,
indem es sich der neugierigen Blicke enthält;

es faste das Ohr,
indem es nicht auf Geschwätz und Gerede hört;

es faste die Zunge,
indem sie sich von Verleumdung, Murren und unnützen Worten zurückhält;

es faste die Hand,
indem sie unnütze Dinge sein lässt.

Sinnvoll fasten bedeutet immer, etwas aufzugeben, was uns schadet, was uns abhängig und unfrei macht, was uns "hinunterzieht" -
um frei zu werden für das, was uns "aufbaut", was unser Leben reich macht - unsere Beziehungen:
achtsam mit sich selbst und den Mitmenschen umgehen -
und aufmerksam dafür werden, wo Gott in unserem Leben da ist.